Bibliographieren

Systematisch Literaturlisten erstellen mit MS Word®

Einführung:

Bibliographien, die wissenschaftlichen Ansprüchen genügen sollen, müssen vor allem einheitlich sein. Es gibt auf dem Softwaremarkt einige professionelle Lösungen zur Erstellung von Bibliographien. Eine Frage, die an diese Produkte aus slavistischer Sicht zu stellen ist, ist ob sie Unicode verarbeiten können, denn nur dann sind sie für die Bedürfnisse der Slavistik (und andere mehrsprachige, über Westeuropa und Amerika hinausgehende Anforderungen) brauchbar.

MS Word ist ein Textverarbeitungssystem und kein Datenbanksystem. Deshalb ist dieses Programm auch nur bedingt für solche Datenverarbeitungsaufgaben geeignet. Mit Hilfe der Serienbrieffunktion von Word können aber einfache Datenbanken erzeugt und bedient werden. Dieser Funktionalität bedient sich das hier vorgestellte einfache Bibliographiersystem, welches sich für die Zwecke von kleinen bis mittelgroßen wissenschaftlichen Arbeiten und Publikationen bewährt hat.

Das System:

Das System enthält keinen ausführbaren Code (VBA) und bedarf keiner Installation.

Zwei Ausgabeweisen sind vorbereitet:

  • Als A6-Karteikarte (Postkartengröße) im Hochformat mit allen zu jedem Titel erfassten Informationen. Diese Kärtchen haben den Zweck, bei der laufenden wissenschaftlichen Arbeit zur Verfügung zu stehen.
  • Als Standardliteraturliste, wie sie im Anhang an einen wissenschaftlichen Aufsatz (Hausarbeit, Abschlussarbeit) verwendet werden kann.

Anmerkung: Über die Frage, was bei einer Literaturliste Standard sei, kann trefflich gestritten werden, definitiv gibt es mehrere gebräuchliche Standards. Eine gute Übersicht gibt die UB der FU Berlin. Der hier vorgefertigte Standard entspricht einer Synthese aus offenbar verbreiteten Gepflogenheiten und den Vorstellungen des Autors. Das System ermöglicht die Anpassung an jeden beliebigen Standard, beispielsweise an das Regelwerk nach DIN 1505 oder den MLA-Standard.

Die beiden Hauptdokumente, eine Quelldatei mit Beispieleinträgen und eine ausführliche Dokumentation (readme.txt) können hier als .zip-Packung geladen werden.

Download:

Zum Öffnen der .zip-Packung wird ein entsprechendes Dekomprimierungsprogramm benötigt, wie es auf den meisten Computern vorhanden sein dürfte. (In Windows XP ist diese Funktionalität bereits integriert.) Ein kostenloses Programm zu diesem Zweck ist z.B. FilZip®.

Schlussbemerkung:

Für Erfolgsmeldungen, Misserfolgsmeldungen, Rückfragen, Hinweise (v.a. auf Fehler) und Meinungsaustausch wird gedankt.